Immergrün Vinca

Immergrün

Pflanzenfamilie

Hundsgiftgewächse Apocynaceae

Herkunft

Mittel- und Süd-Europa, Westasien.

Wuchs / Lebensraum

Krautiger, kriechender, sehr kompakt wachsender Halbstrauch. Wird 10 – 30 cm hoch. Mehrjährig, winterhart.

Blüte

Die blauen, weissen oder rötlich-violetten Blüten an aufrechten Trieben erinnern an ein Windrad.

Blütezeit

März bis Juni.

Frucht

35 bis 40 mm lange Balgfrüchte. Enthalten 4 – 8 glänzende Samen.

Blatt

Eiförmig, glattrandig, ledrig, glänzend, dunkelgrün, ca. 6 cm lang.

Ansprüche

Schattiger oder halbschattiger Standort. Frischer, humoser, lockerer Boden.

Verwendung

Als Bodendecker, Unterpflanzung von Gehölzen und als Überhang an Mauern. Als Balkonblume und Ampelpflanze. Zur Grabbepflanzung.

Besonderes

Alle Pflanzenteile sind giftig.

Begleitpflanzen

Funkie, Astilbe, Fingerhut, Bergenie, Rhododendron.

Wenn der Name täuscht …

Das Immergrün lässt vermuten, dass es sein Laub das ganze Jahr behält. Es kommt jedoch auf die Art an. Das Krautige Immergrün (Vinca herbacea) verliert im Winter die Laubblätter. Der botanische Name Vinca stammt jedoch vom lateinischen Wort pervincere ab. Dieses steht für umwinden bzw. Kränze binden. Das auch als Liebespflanze bezeichnete Immergrün wurde früher als Brautschmuck zu Kränzen gebunden.

Unkraut hat es schwer

Mit dem Immergrün können rasch grosse Flächen bedeckt werden. Wo Stängelknoten Bodenkontakt haben, verankern die Pflanzen, und kurzum wächst eine neue heran. Auch sie verbreitet wieder neue Ausläufer. Dadurch entstehen dichte Teppiche. Der dichte Wuchs hemmt das Unkraut. Ein weiteres Plus für das Immergrün: Bienen und andere Insekten besuchen die Blüten gerne, Schnecken können der Pflanze hingegen nichts abgewinnen. Wem die Ausbreitung der Pflanze zu viel wird, darf ihr bedenkenlos mit der Schere zu Leibe rücken.