Tüpfelfarngewächse Polypodiaceae
In seiner Heimat wächst der Geweihfarn als Epiphyt in den Astgabeln von Urwaldbäumen. Er lebt von abgestorbenen Pflanzenteilen. Der Geweihfarn vermehrt sich durch Nebentriebe, die sich an der Basis der Deckblätter bilden oder durch Sporen, die als dunkle Flecken an der Blattunterseite der Laubblätter erkennbar sind.
Der Geweihfarn wirkt am attraktivsten, wenn er sich in einer frei hängenden Ampel präsentieren darf. An einem Blumenfenster oder im geheizten Wintergarten kann er auch an einem Baumstamm befestigt werden, zusammen mit anderen Pflanzen. Die feine Behaarung der Blätter und die wachsartig überzogene Oberfläche schützen vor dem Austrocknen und zu viel Sonne. Der Geweihfarn kann sehr alt werden. Er wächst jedoch sehr langsam.
Als Pflanze aus den tropischen Regenwäldern mag der Geweihfarn eine hohe Luftfeuchtigkeit. Daher fühlt er sich im Badezimmer sehr wohl. Im Sommer soll er regelmässig gewässert werden, am besten, indem man den Wurzelballen etwa einmal wöchentlich in lauwarmes Wasser taucht. Vor einem erneuten Wässern sollte der Wurzelballen gut abgetrocknet sein. Im Winter nur mässig giessen. Die Blätter sollten nicht nass werden.
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