Bogenhanf Sansevieria

Bogenhanf

Pflanzenfamilie

Drachenbaumgewächse Dracaenaceae

Herkunft

Afrika, v. a. Tansania, Kenia, Angola.

Wuchs / Lebensraum

Stammlose sukkulente Staude. Wird je nach Art bis 1.5 m hoch.

Blüte

Ähren mit kleinen, unscheinbaren weisslichen, gelblichen, grünlichen oder lila Blüten. Süsslicher Duft in der Nacht.

Blütezeit

Kommt meist erst nach mehreren Jahren zum Blühen, vorwiegend im Frühling.

Frucht

Beere.

Blatt

Dickfleischig. Je nach Art rund und röhrenförmig, kurzlaubig und kompakt oder lang und dickfleischig. Oft mit Musterungen, z. B. Flecken, Längsstreifen, andersfarbiger Blattrand.

Ansprüche

Gedeiht praktisch an jedem Platz; verträgt direkte Sonne, kommt aber auch in dunkleren Ecken zurecht. Sparsam giessen. Blätter gelegentlich mit feuchtem Tuch entstauben.

Verwendung

Als Zimmerpflanze.

Besonderes

Luftreiniger. Filtert Schadstoffe wie Benzol od. Trichloräthylen aus der Luft.

Begleitpflanzen

Die „Schwiegermutterzunge“ feiert ihr Comeback

Für schlichte, aber stilvolle Bepflanzungen sind Sansevierien − im Volksmund auch Schwiegermutterzunge genannt − heute wieder sehr gefragt. Den Namen Schwiegermutterzunge trägt die Pflanze wegen der langen, spitzen Blätter, die auf verbale Angriffe von Schwiegermüttern hinweisen sollen. Den deutschen Namen Bogenhanf verdankt die Pflanze der Stabilität der Fasern, aus denen früher die Bogensehnen für Bogenschützen gemacht wurden.

Interessant wurden Sansevierien in den letzten Jahren durch neue Züchtungen und die daraus neu entstandenen Sorten. Die Bekanntesten davon sind ‚Kirkii‘, ‚Friends‘, ‚Mikado‘, ‚Musica‘, Cylindrica‘ in vielen Variationen.

Erfolg, auch ohne grünen Daumen

Einfacher als mit dem Bogenhanf kann man es fast nicht haben. Er verzeiht vieles: vernachlässigtes Giessen, trockene Luft und auch ungünstige Lichtverhältnisse. Was man der Pflanze aber nicht antun darf: Staunässe und Temperaturen unter 14 ° C.