Korbblütler Asteraceae
Alant ist eine uralte Heil- und Gewürzpflanze. Früher dienten die Wurzeln mit ihrem bitter-harzigen Geschmack zum Würzen von Süssspeisen und Magenbitter. Auch kandierter Alant galt lange Zeit als Leckerbissen. Ebenso war Alant als Heilmittel gegen Husten, Krämpfe, Blähungen und Magenschwäche sehr geschätzt. Da viele Menschen allergisch auf Alant reagieren, findet er heute fast nur noch in Likören Verwendung. Wie bei den meisten Heilpflanzen ist auch beim Alant die Dosis entscheidend. Die Einnahme zu grosser Mengen kann zu Erbrechen, Durchfall, Krämpfen und Lähmungen führen. Wegen der schleimlösenden Wirkung ist Alant heute noch Bestandteil vieler Hustenmittel. Heute erfreut Alant jedoch vor allem als attraktive Zierpflanze.
Die alte Bauerngartenstaude besitzt goldgelbe Blüten, die von Schmetterlingen (z. B. Zitronenfalter) und Bienen gerne besucht werden. Bis die Pflanze die volle Höhe von bis 2 m erreicht und die ersten Blüten macht, dauert es in der Regel 3 Jahre. Die sehr dekorative und reich blühende Staude wird gerne in Bauern-, Heide-, Natur-, Steingärten und in Wildstaudenbeeten gepflanzt.
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