Winterschneeball Viburnum bodnantense

Winterschneeball

Pflanzenfamilie

Moschuskrautgewächse Adoxaceae

Herkunft

Hybride aus Vib. farreri und Vib. grandiflorum, 1933 in Wales.

Wuchs / Lebensraum

Straff aufrecht wachsender, dichtbuschiger Strauch, der bis ca. 3 m hoch und 2 m breit wird. Ältere Äste bogig bis leicht überhängend. Mehrjährig, winterhart.

Blüte

Blüten erscheinen in zahlreichen Rispen am nackten Holz. Süsslicher, starker Duft. Knospen tief rosa, aufgeblüht hellrosa.

Blütezeit

November bis April. Hauptblütezeit ist März.

Frucht

Dunkelblaue Steinfrucht.

Blatt

Dunkelgrün, länglich elliptisch, 6 – 10 cm lang. Mit gesägtem Rand und rotem Blattstiel. Rote bis dunkelviolette Herbstfärbung.

Ansprüche

Geschützter, sonniger bis halbschattiger Platz, auch für Höhenlagen. Frischer, durchlässiger, leicht saurer, nährstoffreicher Boden.

Verwendung

Als Gartenpflanze, Kübelpflanze, Heckenpflanze.

Besonderes

Ganze Pflanze giftig.

Begleitpflanzen

Zaubernuss, Scheinhasel. Frühlingszwiebelblumen als Unterbepflanzung.

Einer der schönsten Winterblüher

Auch der winterliche Garten kann mit einer Blütenpracht gesegnet sein. Ein grossartiger Vertreter der im Winter blühenden Gehölze ist der Winterschneeball. Der süssliche Duft der Blüten verbreitet mitten im Winter ein Hauch von Frühling. Gelegentlicher Raureif schadet den Blüten nicht. Erst wenn es kälter wird als – 5 ° C, muss man damit rechnen, dass die Pracht erfriert.

Pflege und Schnitt sind nicht aufwändig

Mit dem Winterschneeball hat man nicht viel zu tun. Die Erde sollte stets leicht feucht bleiben. Bei Trockenheit kann die Blüte ausfallen, ebenso, wenn der Standort zu schattig ist. Ein Düngen ist nicht notwendig. Auch ein Schnitt ist nicht unbedingt nötig. Um den Strauch in Form zu halten, kann man ihn im Winter etwas auslichten. Dazu werden die veralteten Triebe an der Basis weggeschnitten.