Kakteengewächse Cactaceae
Der Weihnachtskaktus stammt aus den küstennahen Gebirgen Brasiliens. Dort wächst er als Epiphyt (Aufsitzerpflanze) auf Bäumen eines immergrünen tropischen Regenwaldes. Das Image der "Grossmutterpflanze" hat er längst abgelegt. Die widerstandsfähige Pflanze gibt es mittlerweile in einem attraktiven Farbspektrum mit zarten Pastelltönen wie auch in leuchtendem Rot oder Pink.
Spätestens ab September sollte die Pflanze in einem hellen, kühlen Raum von unter 20 ° C stehen. Ab Ende September erfolgt eine mindestens 6-wöchige Ruhephase, d. h. trocken halten und kühler stellen. Wenn die Knospen sichtbar werden, holt man den Weihnachtskaktus im November/Dezember wieder ins warme Zimmer. Damit er die Knospen nicht abstösst, stellt man ihn so zum Licht, wie er auch im kühlen Raum gestanden hat. Jedes 2. Frühjahr in einen im Ø um 2 cm grösseren Topf umpflanzen. Nach der Blütezeit wieder eine Ruhephase gönnen und trockener halten, kühler stellen. Im Winterhalbjahr reichen 10 bis max. 15 ° C .
Dies wird zwar oft angenommen, ist aber nicht so. Der Weihnachtskaktus ist an den Blatträndern spitz gezackt, der Osterkaktus hat nur leichte runde Einkerbungen. Die Blüten des Osterkaktus sind nur am Tag geöffnet. Sie sind strahlenförmig und symmetrisch. Der Weihnachtskaktus hat asymmetrische glockenförmige Blüten.
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