Geissklee Cytisus x racemosus

Geissklee

Pflanzenfamilie

Hülsenfrüchtler Fabaceae

Herkunft

Kanarische Inseln, Madeira.

Wuchs / Lebensraum

Immergrüner dichtverzweigter Strauch, der bis zu 1 m hoch werden kann. Mehrjährig, nicht winterhart.

Blüte

Ca. 10 cm lange Blütenrispen mit leuchtendgelben Schmetterlingsblüten, leicht duftend.

Blütezeit

März bis Mai.

Frucht

Hülsenfrucht wie eine kleine Erbse. Bauchig und mit typischer Naht, die sich öffnet und die Samen freigibt.

Blatt

Hellgrüne 3-teilige Kleeblätter.

Ansprüche

Nährstoffreiche, durchlässige Erde. Heller bis sonniger Platz, im Sommer am besten im Freien, im Winter kühler Platz, z. B. im Wintergarten. Die Haltbarkeit ist am längsten bei 12 bis 18 ° C. Gleichmässig feucht halten, in der Wachstumsphase regelmässig düngen.

Verwendung

Als Wintergarten- und Zimmerpflanze sowie als Kübelpflanze.

Besonderes

Giftig. Gefährlich ist vor allem, dass die Früchte erbsenähnlich aussehen und daher für Kinder verlockend sind.

Begleitpflanzen

Becherprimel, Brautprimel, Cinerarie, Zimmerazalee.

Mit dem Geissklee wird’s Frühling auf der Fensterbank

Der Geissklee, auch Kanarischer oder Madeira-Ginster genannt, ist eine Kreuzung zwischen dem Kanarischen und dem Madeira-Ginster. Geissklee ist in vielen Formen und Grössen erhältlich, vom Fensterbrettformat bis zur stattlichen Kübelpflanze und sogar als attraktives Blütenstämmchen. Aufgrund seiner gelben Blütenpracht mit dem lieblichen Duft verbreitet kaum eine andere Pflanze so viel Frühlingsflair wie der Geissklee.

Eine treue Seele

Der Geissklee muss keine so genannte Wegwerfpflanze sein. Bei kühler heller Überwinterung kann er immer wieder im Frühling zur Blüte kommen und viele Jahre Freude bereiten. Schneiden die Pflanze nach der Blüte zurück und stellen Sie diese den Sommer über draussen an einen sonnigen Platz. Ab Ende September/Anfang Oktober kommt der Geissklee wieder ins Haus, wo er hell und kühl (5 – 10 ° C) überwintert und neue Blüten ansetzen kann. Ab September nicht mehr düngen. Umtopfarbeiten werden ebenfalls nach der Blüte durchgeführt. Dabei verwendet man humusreiche kalkhaltige und gut durchlässige Blumenerde.