Gänseblümchen Bellis perennis

Gänseblümchen

Pflanzenfamilie

Korbblütler Asteraceae

Herkunft

Europa, Nordafrika, Kleinasien.

Wuchs / Lebensraum

Zweijährige krautige Pflanze, 10 – 20 cm hoch. Winterhart.

Blüte

Einfache, gefüllte bis ponponartige Blütenkörbchen mit gelber Mitte. Der Blütenstand besteht aus über 100 Einzelblüten. Farben: Weiss, Rosa, Rot, Purpur, auch zweifarbig. Grossblumige Sorten erreichen bis 7 cm Ø.

Blütezeit

März bis November.

Frucht

Gekrönte Schliessfrüchte.

Blatt

Dichte Rosette mit zungenförmigen, haarigen, sattgrünen Blättern.

Ansprüche

Sonnige bis halbschattige Lage. Lehmig-humose, kalkhaltige und nährstoffreiche Erde.

Verwendung

Als Gartenpflanze, Topfpflanze, Schnittblume sowie als Heilpflanze. Essbar: Blüten und junge Blätter, die fein nussig schmecken.

Besonderes

Bellis sind einheimisch und wohl die bekanntesten Pflanzen Mitteleuropas, weil sie fast auf allen Wiesen- und Grasflächen wachsen.

Begleitpflanzen

Stiefmütterchen, Narzisse, Vergissmeinnicht, Tulpe, Purpurglöckchen, Primel, Kräuter.

Fröhliche Gesichter

Bellis heitern uns im Frühling mit ihren farbenfrohen, kugeligen Blütenköpfchen so richtig auf. Sie richten sich immer nach der Sonne, und abends sowie bei schlechtem Wetter schliessen sie ihre Körbchen. Gänseblümchen, auch Gartenbürstchen genannt, machen sich gut am Rand von Rabatten, aber auch in Töpfen oder Balkonkistchen. Schöne Kombinationen ergeben sich mit Zwiebelblumen oder Kräutern. Schneidet man Verblühtes regelmässig ab, kann sich eine Blütezeit von bis zu 3 Monaten ergeben.

Bellis als Heilpflanze

Das Gänseblümchen ist auch als Heilpflanze bekannt und findet Anwendung in der Homöopathie. Seine Stoffe wirken blutreinigend und entwässernd. Bei rheumatischen Erkrankungen, Hautkrankheiten und Leberleiden kommen Bellis ebenso zum Einsatz wie bei Verstauchungen, Prellungen oder Quetschungen.