Eibengewächse Taxaceae
Wer nach einer unkomplizierten immergrünen Pflanze sucht, ist mit einer Eibe gut bedient. Sie fühlt sich am wohlsten an halbschattigen und schattigen Plätzen, kommt aber auch an sonnigen Standorten zurecht. Kaum ein anderes Gehölz ist so gut schnittverträglich wie die Eibe. Auch aus dem alten Holz und sogar aus Baumstrünken treiben sie wieder aus. Eiben sind daher auch ideal als Formgehölze. Sie sind eine gute Wahl für kleine Gärten wie auch für grosse Gartenanlagen.
Tipp: Seit sich der Buchsbaumzünsler, der Buchsbäume zerstört, auch in der Schweiz ausgebreitet hat, suchen viele Hobbygärtner/innen nach Alternativen zum Buchs. Wer keine kleinen Kinder hat (Eiben sind hoch giftig), wird mit einer Eibe einen würdigen Ersatz haben.
Junge Pflanzen besitzen meist schlanke Stämme mit einem regelmässigen Astwerk. Die breit kegelförmige Krone jüngerer Eiben bildet sich mit zunehmendem Alter zu einer eiförmigen oder kugeligen Form aus. Die Stämme junger Eiben haben eine rötlichbraune glatte Rinde, die später zu einer graubraunen, sich in Schuppen ablösenden Borke wird. Ältere Eiben sind oft mehrstämmig.
Wenn Eiben an einem vollsonnigen Platz stehen, kann es sein, dass sich ihre Nadeln im Winter bräunlich verfärben. Der Farbstoff soll den Schutz vor Frost erhöhen und verschwindet im Frühling wieder.
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